Allgemein

Pilgern heißt beten mit den Füßen (W. Sotill)

„Von Kloster zu Kloster auf den Spuren des Hl. Benedikt pilgern“ – dieses Ziel haben sich die Initiatoren des Benediktwegs 2009 gesetzt; und das Projekt hat sich in mehrfacher Hinsicht sehr gut entwickelt.

Nicht nur der nördliche Abschnitt, der von Spital am Pyhrn ausgehend die großen Abteien Admont, Seckau und St. Paul verbindet, sondern auch der 2011 nach Gornji Grad (Slowenien) erweiterte südliche Teil werden regelmäßig begangen. Aktuell führen Vorstandsmitglieder des Betreibervereins „Benedikt be-Weg-t“  Pilgergruppen von Admont nach Seckau bzw. von St. Paul nach Gornji Grad. Die Erweiterung nach Norden, zu den Klöstern Schlierbach und Kremsmünster wird derzeit entwickelt und die Sternwanderung im Juli von Spital am Pyhrn bzw. von Frauenstein nach Windischgarsten war der erste Schritt zur Realisierung.

Dem Trend des Radwanderns Rechnung tragend wurde im Juni eine Radpilgerwanderung von Spital am Pyhrn nach St. Paul angeboten, der 2013 eine solche nach Gornji Grad folgen wird.

Gleichzeitig unternimmt der Verein den Versuch weitere Multiplikatoren in den Weggemeinden und –pfarren zu gewinnen, als Unterstützung und Interessensvertretung vor Ort. Dies ist auch deshalb notwendig, da die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins die vielfältigen Aufgaben nicht alleine erfüllen können. Das Multiplikatorentreffen im Oktober in St. Paul soll diese Zusammenarbeit in die Wege leiten. Mit der Bitte um Unterstützung werden wir uns auch brieflich an die internationale Äbtekonferenz, die im Herbst in Rom stattfindet, wenden.

Die Zusammenarbeit mit anderen Kärntner Pilgerwegen im Rahmen der ARGE Pilgern in Kärnten wurde im Frühjahr gestartet als Versuch, die Aktivitäten zu koordinieren und sowohl die spirituellen als auch die touristischen Aspekte des Pilgerns zu bewerben. Diese Kooperation ermöglicht uns auch die Finanzierung eines Pilgerführers, der derzeit in Ausarbeitung ist. Für die Region Unteres Lavanttal gibt es mit dem Tourismuspaket „Benediktpilgern und Kostbarkeiten aus Kultur, Küche, Keller“ ein reizvolles Angebot für Kurzurlaube mit kulturellen und kulinarischen Highlights. Zuletzt verwirklicht die Benediktpilgergemeinschaft gerade die Idee eines Pilgerkreuzes als weithin sichtbare Wegmarkierung und hofft auf die Einweihung anlässlich der Osterspeisensegnung 2013.

Mag. Ernst Leitner, Obmann „Benedikt be-Weg-t“

Wer sich von den Aktivitäten und Zielen des Vereins „Benedikt be-Weg-t“ angesprochen fühlt, kann über 04357 20 19 54 (Stiftspfarre) oder 0650 560 54 40 (Hr.Leitner) gerne Kontakt aufnehmen.

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