Benedikt-Pilgerkreuz

Benedikt-Pilgerkreuz

Benedikt Kreuz

An der  nördlichen Ortseinfahrt von St. Paul, am Feldweg der zum Rad- und Pilgerweg entlang der Lavant führt, steht seit kurzem das neue Wahrzeichen von St. Paul – das Benedikt-Pilgerkreuz. Das Kreuz hat eine interessante Geschichte. Ursprünglich stand es auf dem Dach des Stiftsgymnasiums, in der Form den Kreuzen auf den Türmen der Stiftskirche entsprechend. Es handelt sich dabei um ein sog. „Erzbischofs-Kreuz“ mit dem Doppelquerbalken, der auf die vom Bistum unabhängige Stellung des Stiftes St. Paul  hinweist. Im Zuge von Dachdeckerarbeiten wurde es entfernt und lag mehr als 30 Jahre am Dachboden der ehemaligen Dachdeckerei Peyer. Dort wurde es von Dr. Karl Schreitter entdeckt und dem Verein „Benedikt be-Weg-t“ geschenkt. Nach der fachgerechten Restaurierung hat der St. Andräer Maler Reinhard Knauder das Kreuz künstlerisch gestaltet. Seine Idee war es, das Kreuz, getragen von der Weltkugel, als universales Symbol aufragen und in den Regenbogenfarben weithin erstrahlen zu lassen. Die kreuzförmige Inschrift auf dem Sockel:

Pilgerkreuz

„Crux Sancta Sit Mihi Lux (senkrecht), Non Draco Sit Mihi Dux (waagrecht)“ – übersetzt: „das heilige Kreuz sei mir Licht              nicht das Böse sei mir Führer“ nennt den Wahlspruch des Hl. Benedikt von Nursia, der auch heute nichts von seiner Aussagekraft verloren hat. Das Benedikt-Pilgerkreuz soll nicht nur eine Wegmarkierung für PilgerInnen auf dem Benediktweg sein, sondern auch ein Ort der Begegnung für die Bevölkerung St. Pauls.

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