Auf dem italienischen Benediktweg (Cammino di S. Benedetto) von Subiaco nach Montecassino

Wir haben die Schritte  gezählt –  es waren viele. Wir haben die Schönheit der Natur, die Ruhe und Abgeschiedenheit ebenso genossen wie die Lebensfreude in den kleinen Orten an den  Berghängen.

Wir haben Wind und Regen gespürt, aber auch die wohltuende Sonne. Wir haben Gastfreundschaft erlebt, in den Quartieren wie in den Klöstern – besonders ist uns Dom Frediano in S.Scholastica in Erinnerung. Wir – das waren 21 Pilgerinnen, die sich auf die Spuren des Hl. Benedikts in Italien machten.

Es gab viele emotionale Höhepunkte: das beeindruckende Felsenkloster von Sacro Speco – die Bescheidenheit des Priors von S. Scolastica, Dom Frediano – die Karthause von Trisulti – die Gesänge der Zisterziensermönche von Casamari bei der Vesper – das Wasser und die Khakifrüchte bei einem Bauern oberhalb der Melfa-Schlucht – das Zusammentreffen mit Angelo und Tommaso, Freunden des Cammino di S. Benedetto und natürlich den ersten Blick auf Montecassino.

Wir kehren in den Alltag zurück – aber mit einer tiefen und nachhaltigen Erfahrung von Gemeinschaft.