Auf dem Cammino di S. Benedetto von Subiaco nach Montecassino 2015

Auf dem Cammino di S. Benedetto von Subiaco nach Montecassino
120 km bis zum Paradies

01Manfred mit Benedicicletta

01Ankunft M.C.
Wir haben die Schritte nicht gezählt – aber es waren viele. Es ging über Stock und Stein, bergauf und bergab. Wir haben die Schönheit der Natur, die Ruhe und Abgeschiedenheit ebenso genossen wie die Lebensfreude in den kleinen Städten an den Berghängen.
Wir haben Gastfreundschaft erlebt, vor allem in den Klöstern, wo wir in den Refektorien das Essen mit den Mönchen teilten und die Nacht in der Klausur verbringen durften.
Es gab viele emotionale Höhepunkte: das beeindruckende Felsenkloster von Sacro Speco, die Bescheidenheit des Gästemeisters von S. Scolastica, Dom Frediano – die Einfachheit der Oblatenschwestern in Trevi nel Lazio – die Gesänge der Zisterziensermönche von Casamari bei der Vesper – die Kaffee-Einladung beim Abstieg in die Melfa-Schlucht und kurze Zeit später das zufällige Zusammentreffen mit Angelo, einem Freund des Cammino, der zwei Monate vorher Hannes (Dr. Maier) und seine Frau schon betreut hatte – den ersten Blick auf Montecassino und die Nacht in der Abtei. Aber als der rote Cimenti-Bus mit den TeilnehmerInnen der Pfarrreise in Montecassino vorfuhr und wir mit „Pilgertröpferln“ und einem Kärntnerlied begrüßt wurden, war das schon etwas Besonderes.
Dass es in Süditalien im November noch warm sein kann, wussten wir. Aber dass es sommerlich heiß sein würde und wir die Orangen und Mandarinen von den Bäumen pflücken würden, überraschte uns dann doch. Der Weg ist jedenfalls wirklich empfehlenswert und in 6 Etappen gut zu schaffen – übrigens auch mit dem Rad.

Pilgergruß,
Franz, Manfred (mit „Benedicicletto“) und Ernst.

Abschied von M.C.Montecassino

kloster

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