Parallel und teilweise auf dem ausgewiesenem Pilgerweg kann man ebenfalls mit dem Rad pilgern. Im Folgenden gibt es jeweils eine Kurzbeschreibung zu den Etappen und den Link zur Karte auf Google Maps und Alpenverein aktiv. Die Radwege sind nicht gesondert markiert.

vor Gornigrad

Von Spital am Pyhrn nach St. Paul-
Radln zwischen Klöster und Bergen und so manches Törl.

Gesamtlänge ca. 215 km (entschleunigtes Radpilgern in 5 Tagen, 4 Übernachtungen, es bleibt dem/der Radpilger/in überlassen, sich die Strecke gemäß eigenen Vorlieben und Kräften anders einzuteilen). Selbstverständlich lässt sich die Strecke auch in die andere Richtung befahren. Von Spital/Pyhrn bis nach Passau in Oberösterreich ist vergesehen, ebenfalls begleitend zum weiteren Benedikt-Pilgerweg eine Rad-Pilgerroute auf überwiegend bereits bestehenden Radwegen einzurichten!

N05-Rad: Spital/Pyhrn – Admont Google Maps Alpenverein aktiv gpx
N04-Rad: Admont-St. Oswald/Möderbrugg Google Maps Alpenverein aktiv gpx
N03-Rad: St. Oswald/Möderbrugg-Seckau Google Maps Alpenverein aktiv gpx
N02-Rad: Seckau-Reichenfels Google Maps Alpenverein aktiv gpx
N01-Rad: Reichenfels-St.Paul Google Maps Alpenverein aktiv gpx

N05 Etappe Spital am Pyhrn – Pyhrnpass – Liezen – Ardning – Frauenberg – Stift Admont

Streckenlänge: ca. 39 km, Gesamtanstieg: ca. 525 hm

Von Spital folgt man der B138 Pyhrnpass Straße vorbei an der Schistation Wurzeralm bis zur Passhöhe (945 m). Dann geht es hinunter nach Liezen, durch die Stadt bis zur Abzweigung links in Werkstraße zum Ennstalradweg (Richard Steinhuberstraße/ Neulassing), dem man bis Ardning folgt. Danach biegt man links zur Wallfahrtskirche Frauenberg (Brunnengasse) ab. Die Abfahrt erfolgt über die hintere Zufahrtsstraße (1. Abzweigung rechts), vorbei am Teich und zurück zur Straße B146 direkt nach Admont.
Variante: gegenüber der Auffahrt Frauenberg über die Ennsbrücke und die Mödringerstraße, Aignerstraße nach Admont.

N04 Stift Admont – Kaiserau – Trieben – Hohentauern – St. Johann – St. Oswald/Möderbrugg

Streckenlänge: ca. 46 km, Gesamtanstieg: ca. 1160 hm

Von Admont bewältigt man auf der L713 den 1. Anstieg auf die Kaiserau (1150 m) und fährt dann talwärts nach Trieben. Über die neue Serpentinenstraße geht es bergauf bis zum Gh. Brodjäger; dort am Beginn der 4-spurig ausgebauten Straße biegt man rechts auf die alte Tauernstraße (steil) ab und gelangt nach Hohentauern (1274 m). Es geht dann weiter auf der B134 durch das malerische Pölstal nach St. Johann am Tauern. Nach rd. 8 km bei der Bushaltestelle Joklwirt biegt man links ab („Altmann“) bis zur Einmündung in die St. Oswalder Landesstraße L530 („Kroisenbach“). Links sieht man schon St. Oswald mit seiner doppelschiffigen Bergbaukirche (Kirchenwirt).

N03 St. Oswald/Tauern – Sommertörl – Gaalgraben – Ingering II – Stift Seckau

Streckenlänge: ca. 31 km, Gesamtanstieg: ca. 810 hm

Von St. Oswald geht es zunächst rd 500 m in den Wenischgraben und dann rechts auf der Forst- und Schotterstraße (Langseitenweg) auf das Sommertörl (1644 m, ca. 7 km, 750 hm). Nach einem Besuch der Lorettokapelle (ca. 3 km links hinauf zum Rosenkogel) geht es den Sommertörlweg auf der anderen Seite hinunter durch den Gaalgraben nach Gaal und Ingering II (Schloss Wasserberg). Im Ort (Straßendreieck) geht es rechts nach Schattenberg (Sportzentrum Gaalerhof) und rd. 4 km bis zur Einmündung in die Gaaler Straße L515 (bei Graden). Auf dieser geht es rechts bis zur Abzweigung Steinmühlenweg und dann links hinauf auf der Seckauer Landesstraße L517 bis rechts zur Abzweigung Scheitzenweg. Auf diesem und der Marktstraße nach Hart gelangt man nach Seckau mit seinem Stift (romanische Basilika mit neugotischen Türmen und vielen alten wie neuen sakralen Kunstwerken).

N02 Stift Seckau – Neuhofen – Raßnitz – Großlobnig – Maria Buch – Eppenstein – Obdach – Reichenfels

Streckenlänge: ca. 52 km, Gesamtanstieg: ca. 370 hm

Vom Stift Seckau geht es südostwärts kurz auf der L517, Abzweigung nach Neuhofen und über den Hautzenbichl Richtung Kobenz. Vor dem Ort geht es rechts nach Raßnitz, über die Schnellstraße S36 und eine Rad- u. Gehwegbrücke über die Mur nach St. Margarethen bei Knittelfeld zum Murradweg. Dem folgt man bis Gobernitz, setzt am Murradweg auf die andere Seite der Mur, verlässt jedoch nach rd. 1,5 km den Murradweg bei der Stubalpenstraße und fährt über die Mur. Auf der L504 geht es nach Großlobming und biegt am Ende Kirchengasse rechts in die L543 ein. Es geht durch Möbersdorf (wieder Murradweg) bis nach Silberrain, wo man links auf die Zeltweger Landesstraße und dann gleich wieder rechts auf die Frauenstraße abzweigt. Nach der Überführung über B78 fährt man geradeaus (nicht weiter auf Murradweg) weiter und biegt dann links den Feldweg (Koiner Weg) ein. Man quert die L77 (Judenburg) geradeaus nach Baierdorf. Schon von weitem sieht man rechts die Wallfahrtskirche Maria Buch.
Von Maria Buch geht es zurück über die Baierdorfer Straße und den Krottenhofweg zur B78, diese quert man und fährt gleich rechts entlang der Bahnlinie nach Eppenstein. Ab jetzt geht es am Radweg (neben der B78) bis Kathalschmiede und am R26 nach Obdach. Durch die Rosenbachsiedlung geht es hinauf zur Winterleiten und dem Obdachersattel, kurz links zur B78 und dann den Kärntner R10 nach Reichenfels.

N01 Reichenfels – Bad St. Leonhard – Wiesenau – St. Gertraud – Wolfsberg – St. Andrä – Stift St. Paul

Streckenlänge: ca. 46 km, Gesamtanstieg: ca. 50 hm

Von Reichenfels geht es den gut beschilderten R10 (Lavanttalradweg) nach Bad St. Leonhard, weiter am Schloss Wiesenau und dem Bahnhof Preblau vorbei. Die nächsten rd. 13 km muss man leider auf der B78 (breit ausgebaut) durch den engen Twimberger Graben nach Frantschach/St. Gertraud und weiter nach Wolfsberg radeln. In Wolfsberg fahren wir (kurz vom R10 ab) und am „Radlsteg“ geradeaus über die Lavant und vor dem Bezirksgericht rechts und dann links in die Kapuzinergasse. Wir kommen so direkt zum Haus Benedikt (ehem. Kapuzinerkloster). Ab Wolfsberg (kleiner Kreisverkehr) geht der R10 flach entlang der Lavant vorbei an der alten Bischofsstadt St. Andrä zum Benediktinerstift St. Paul, das man ebenfalls schon von der Ferne sieht.

 

Von St. Paul nach Gornji Grad und retour-
Eine entschleunigte Tour durch sanfte Täler und über wenige Hügel.

Gesamtlänge: ca. 190 km (empfohlen für 3 Tage, 2 Übernachtungen)

S01-Rad: St.Paul- Topolšica Google Maps Alpenverein akriv gpx
S02-Rad: Topolšica-Gornigrad- Topolšica Google Maps Alpenverein aktiv gpx
S03-Rad: Topolšica-St.Paul Google Maps Alpenverein aktiv gpx

S01 Etappe: St. Paul – Lavamünd – Dravograd –Slovenj Gradec – Podgorje – Spodnji Razbor – Šoštanj – Therme Topolšica

Streckenlänge: ca. 60 km, Gesamtanstieg: ca. 800 hm

Der Lavantradweg R10 führt dem rechten Lavantufer entlang durch St.Paul und kann daher innerhalb von St.Paul auf mehreren Wegen erreicht werden. Diesem Radweg folgen wir ca. 12,5 km bis Lavamünd. Dort mündet der Lavantradweg in den Drauradweg R1 nach Marburg, dem wir bis Dravograd folgen. Lavamünd queren wir nicht auf dem Radweg, sondern auf der Hautstraße bis zum Hüttenwirt (km 13,7).
Bei km 18,0 wird die Staatsgrenze zu Slowenien überschritten. In Dravograd biegen wir bei der Ampelkreuzung (km 21.8) nach rechts, überqueren die Drau und fahren Richtung Slovenj Gradec weiter. Die Ortsdurchfahrt Dravograd bis zum Bahnhof Otiški Vrh (km23,8) erfolgt auf der relativ stark befahrenen Hauptstraße. Beim Bahnhof Otiški Vrh beginnt der Radweg, der bis Šentjanž parallel zur Straße führt. In Šentjanž (km 25,1) biegen wir rechts ab und gelangen auf die Trasse der alten Bahnlinie, über die der Radweg bis Slovenj Gradec führt. Ein Besuch des wunderschönen Zentrums dieser Stadt ist natürlich Pflicht.
Vom Stadtzentrum folgen wir ca. 1km der Hauptstraße nach Kotlje, ehe wir dann (km 33,8) nach Podgorje links abbiegen und wiederum einem Radweg folgen. Bei km 35,9 biegen wir von der Hauptstraße nach links ab und durchqueren Hopfenfelder und den lieblichen Ort Podgorje. Nach der Kirche überqueren wir die Hauptstraße beim Gasthof „Gostilna Rogina“. Wir folgen der Straße Richtung Spodnji Razbor. Auf den folgenden 4,5 km steigt die asphaltierte Straße von 450m auf 725m. Auf der Höhe angelangt folgen wir bei der Wegkreuzung bei km 42,1 dem Schotterweg Richtung Šoštanj/Velunja. Nach einer Abfahrt über diese Schotterstraße sind wir nach 3,5 km wieder auf einer Seehöhe unterhalb von 500m und rollen auf der leicht fallenden Straße ca. 6,5 km talauswärts nach Gaberke. Bei km 51,8 treffen wir auf eine Straßenkreuzung, an der wir rechts abbiegen müssen. Vor uns dampfen die Kühltürme des Kraftwerks Šoštanj.
Die Straße führt zunächst über einen Hügel nach Ravne (km 53,2), über einen weiteren Hügel in eine kleine Talsenke, in der wir schließlich links nach Topolšica abbiegen und nach Überquerung eines dritten Hügels schließlich unser Ziel, das Hotel Vesna in der Therme Topolšica, erreichen.

S02 Etappe: Therme Topolšica – Šoštanj – Mozirje – Nazarje Gornji Grad

Streckenlänge hin und retour: ca. 65 km, Gesamtanstieg: ca. 800 hm

Wir starten beim Hotel Vesna und es geht zunächst – vorbei am Altenwohnheim „Center starejših Zimzelen“ – einige km nach Westen und auf 2,5km steil bergauf. Anschließend führt ein Schotterweg relativ steil hinunter auf die Hauptstraße nach Bele Vode. Wir biegen rechts in diese Straße folgen ihr einige hundert Meter zum Gasthof Grebenšek, ein Stützpunkt des Benedikt-Weges.
Dort drehen wir um und fahren ca. 1 km auf der leicht fallenden Straße Richtung šoštanj bis zu einer Abzweigung (Florjan), wo wir nach rechts abbiegen und der ansteigenden Straße Richtung Mozirje folgen. Nach ca. 5 km und 80 Höhenmetern haben wir den höchsten Punkt dieses Überganges erreicht, genießen die knapp 5 km Abfahrt und gelangen über Ljubija nach Mozirje. Der große Kreisverkehr vor der Stadteinfahrt ist Ausgangspunkt für die Weiterfahrt nach Nazarje. Wir folgen ca. 200 m der Hauptstraße nach Nazarje und biegen dann nach links in Richtung Loke ab, überqueren die Savinja und folgen dem rechten Savinja-Ufer ca. 2km flussaufwärts einem Fußweg/Radweg nach Nazarje. Auf diesem Weg bietet sich uns alsbald der Anblick des Franziskanerklosters auf einer kleinen Anhöhe, die selbstverständlich erklommen wird. Von dieser Anhöhe hat man auch schon einen schönen Blick über das Tal der Savinja nach Westen, fast bis zu unserem Etappenziel. Nach der Abfahrt von diesem Hügel biegen wir genau am Ende der Treppe, die vom Kloster nach Westen hinunter zur Straße führt, in die Stadt und folgen mäßig befahrenen Nebenstraßen ca. 14 km über die Ortschaften Trnovec, Spodnje Pobrežje, Zgornje Pobrežje, Homec, Otok, Čeplje nach Gornij Grad.
Der Rückweg folgt auf der derselben Strecke in umgehrter Richtung.

S03 Etappe: Šoštanj – Podgorje – Slovenj Gradec – Dravograd – Lavamünd – St. Paul

Streckenlänge: ca. 60 km, Gesamtanstieg: ca. 800 hm

Wieder starten wir von der Therme zunächst rechts Richtung Šoštanj, biegen nach rd. 1 km links über den Hügel nach Lajše ab, queren das kleine Tal nördlich des Privatflughafens. Wir biegen rechts auf die Straße 425 ein zweigen aber links über den Hügel auf die Straße nach Ravne ein, durchfahren die Senke und über den nächsten Hügel in die Talsenke von Gaberke. Nochmals geht es geradeaus über einen Hügel, den wir wieder überqueren und auf der Straße 696 bis nach Škale oberhalb des Velenjer Sees weiterfahren. Bei der Querstraße fahren wir links und es geht nun bergwärts zunächst nach Cirkovce und nach einem steileren Anstieg auf den Hügelgrad. Wir folgen nun der Straße am Grad bis nach Graška Gora. Nach der Streusiedlung geht es rechts haltend bergab, an der lieblichen Kirche Šmiklavž vorbei ins Tal. Dort halten wir uns links nach Vodriz und kommen wieder nach Podgorje und der Straße geradeaus weiter anch Slovenj Gradec. Von dort geht es den Radweg entlang der alten Bahnlinie nach Dravograd und zur Grenze vor Lavamünd. Hier fahren wir auf dem Radweg durch Lavamünd und entlang der Lavant wieder nach St. Paul.

   in Nazarje