Bericht Mondscheinpilgern 2015

Herrliche Mondnacht begleitete Pilgergruppe nach Sv. Danijel

Eine knapp 30köpfige, internationale Pilgergruppe brach am 31. Juli 2015 in Podgorje bei Slovenj Gradec auf und wurde herrlichst vom Schein des Vollmondes begleitet.
In der Kirche Sv. Ulrik begrüßte Organisator Johannes Maier vom Verein Benedikt be-Weg-t die vielen Pilger/innen. Diesmal waren Teilnehmer/innen aus den Niederlanden, der Schweiz und England dabei, die zum großen Teil die Familie Pichler aus St. Paul eingeladen hatte. Ebenso schlossen sich Pilger/innen aus Slowenien an. Nach spirituellen Worten von Maria Wright gab Ortspfarrer P. Leopold Korat seinen Pilgersegen mit auf dem Weg.
Der Weg führte die Pilger/innen über Forst- und Waldwege, sanfte Wiesen abwechselnd mit tiefen alten Hohlwegen die Hügel von Razbor hinauf. Den Sonnenuntergang erlebte die Gruppe mit Blick auf den berühmten Aussichts- und Wallfahrtsort Ursla Gora (Ursulaberg). Später bei Einbruch der Dunkelheit ging ein Raunen durch die Gruppe. Der Vollmond konnte in einer Hügelsenke erstmal voll sein Licht entfalten. Der Mond wurde dann der ständige Begleiter, als es weiter leicht bergwärts ging und sein sanftes Licht über die weit sichtbare Hügellandschaft über Sostanj und Velenje in Slowenien ausbreitete. Bei kleinen Pausen und unterwegs unterhielt man sich miteinander, tauschte Erlebnisse und viele Gedanken sowie Süßigkeiten zur Stärkung aus.
Hans Kostmann führte als Kreuzträger vom Anfang bis zum Ende die Gruppe sicher an, machte rechtzeitig halt, damit alle wieder gemeinsam unterwegs waren. Nach einem letzten Anstieg war die hell erleuchtete Kirche von Sv. Danijel bereits von Weitem zu sehen. Auf den letzten Metern begrüßte sie mit ihrem Geläut die pilgernden Wanderer und lud diese zur Einkehr ein. Etwas müde und sehr zufrieden nahmen die Pilger/innen in den Bänken der neu renovierten und für eine Hochzeit bereits festlich geschmückten Kirche Platz. Mit den Gebetsgedanken von Maria Wright fand die Mondscheinwanderung ihren besinnlichen Ausklang.
Abschließend gab es noch die berühmte Pilgersuppe und den Apfelstrudel, die von Minka Mirkac, der Seniorchefin, und ihrer Tochter im nahen Gasthaus Pecolar zubereitet wurde. Sohn Danilo war beim Servieren angesichts der vielen Teilnehmer leicht überfordert. Aber schließlich wurden alle satt und bekamen etwas zu Trinken.

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