BETEN LERNEN

BETEN LERNEN…

 „Vor allem: wenn du etwas Gutes beginnst….sagt der hl. Benedikt in seiner Regel

…wenn du etwas Gutes beginnst, bestürme Gott beharrlich im Gebet, er möge es vollenden.“

Wenn wir Mächtigen etwas unterbreiten wollen,  wagen wir es nur in Demut und Ehrfurcht.  Um wie viel mehr müssen wir zum Herrn, dem Gott des Weltalls,  mit aller Demut und lauterer Hingabe flehen. Wir wollen wissen, dass wir nicht erhört werden, wenn wir viele Worte machen,  sondern wenn wir in Lauterkeit des Herzens und mit Tränen der Reue beten.

Deshalb, so sagt es der hl. Benedikt in seiner Regel, deshalb sei das Gebet kurz und lauter; Nur wenn die göttliche Gnade uns erfasst und bewegt, soll es länger dauern und vergiss nie – für deine Feinde zu beten.

BETEN HEISST….wenn wir der Anweisung der Regel des hl. Benedikt folgen:

Wir dürfen Gott im Grunde alles sagen….aber es soll vor allem ganz ehrlich sein, was da angesprochen wird.

BETEN HEISST….wenn wir der Regel des hl. Benedikt folgen: Auch Gott darf uns Menschen alles sagen. Nehmen wir also die Sehnsucht, die wir in unserem Herzen spüren – ernst,  und nehmen wir auch die Sehnsucht Gottes an!

Beten lernen!

(Abgeändert aus einem Gebet nach den  Regeln des Hl. Benedikt)

Wenn du Gutes im Sinne führst und vor hast es zu tun, bestürme Gott, er möge es vollenden.  Begib  dich offen, in ganzer Hingabe vor ihn, in demütiger Haltung, vor ihm darfst du Kind sein. Gewinne vor allem Vertrauen aus biblischen Zusagen.

Viele Worte sind ein Hindernis für den Zugang zum Höchsten, lass dein Herz in aller Offenheit sprechen. Diese Sprachübung des Herzens kann dauern, manchmal bis ans Ende eines Weges.

Vergib! Denen die dich verletzt haben! Wenn es dir schwer fällt oder gar nicht gelingt, sprich diesen Personen gute Wünsche zu.

Sprich vor Gott alles ehrlich aus, im Gehen kann es laut geschehen, lass dir Zeit dafür,  erwarte Antwort, halte deine Meinung hinten an, möglicherweise ist sie veraltet und hemmt dich, wenn auf dich neue Erkenntnisse warten. Der Geist Gottes kann Menschen-Unmögliches für dich auftun.

Nur wenn die göttliche Gnade uns erfasst und bewegt, (wenn wir die Identität in Christus finden,)  treten wir in den Zustand einer Verbundenheit mit Gott und  dieser Zustand führt uns in ein neues Leben.

Nimm die Sehnsucht, die du im Herzen spürst an und trage sie unter (sorgsamer) heiliger Pflege weiterhin in dir, auch wenn es rund um dich wieder laut wird und Einflüsse von außen auf dich zu wirken beginnen.

Manche Menschen verlieren diese Sehnsucht, wenn sie wieder in den Alltag zurückkehren. 

Tipp: Halte stille Momente am Tag, wo du dich auf das Wesentliche besinnst. Gott sehnt sich auch nach Dir!

 

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