Am Montag, 8. April ist das Ehepaar Kurt und Reinhild Prieler in Kremsmünster gestartet.

Ihr großes Ziel ist Montecassino in Italien. Dafür sind ca. 1500 km zu bewältigen und sie haben dafür 2 Monate eingeplant.  Sie werden uns immer wieder Fotos und Kurzberichte dazu übermitteln!

Buon cammino!

Am Montag, 3. Juni 2019 haben sie ihr Ziel erreicht! 

BERICHT des Ehepaares PRIELER:

  1. Etappe: Kremsmünster Micheldorf – schöne 30 km der Krems entlang.
  2. Etappe: Anstrenged 32 km von Micheldorf … Klaus .. den Stausee entlang .. St. Pankraz nach Rading
  3. Etappe: 6 Stunden von Rading nach Windischgasten und dann übers Gartner Eck nach Spittal/Pyhrn. Dort hatte von 6 Gasthäusern nur eines geöffnet – ohne Abendessen.
  4. Etappe: Der Pass voll Schnee … daher mit der ÖBB unten durch … dann zu Fuß nach Frauenberg . Weiter einen wunderschönen Pfad der Enns entlang nach Admont
  5. Etappe: Admont – St. Johann/Tauner. Der Pilgerweg auf die Kaiseraus ist voll Schnee und Geröll … ausweichen auf alte unmarkierte Pfarde. Hae mitten im Wald bekannten Arbeiter hgetrofen, der uns den richtigen Weg zeigte. Suk- Tal auf den Triebner Pass ebenfalls gesperrt. … Autostopp mit Mercedes GLK bis St. Johann.
  6. Etappe: St. Johann durch das Pöllautal. Zeiring … Fohnsdorf. Herzliche Aufnahme und Betreund durch Cilli im Pfarrhof
  7. Bericht 8: Von Srckau durch die Murauen bis Weisskirchen … wurden dort vom Pfarrer eingeladen.Bericht 9 – 11: Lange Tour über den Obdacher Sattel nach Bad St. Leonhard. Dann weiter nach Wolfsberg. Von dort mit Pater Siegfried zum Stift St. Paul. 
  8. Ostersonntag – Ankunft in St. Paul – einen Ruhetag in der Pilgerherberge des Stifts eingelegt. Sich mit ein paar Vorstandsmitgliedern des Vereins „Benedikt Be-WEG-t“ getroffen.Am Dienstag nach Ostern ist das Ehepaar Prieler weiter Richtung Gornji Grad gezogen.
  9. Haben das Bärengebirge Golaki mit Kletterpartien und 1300 m steilen Abstiegen halbwegs überstanden und gönnen sich nach 500 km im Gorizia einen Wasch- und Ruhetag. Danach geht es den Isonzo entlang.  Leider hat der Ruhetag nicht viel geholfen. Trotz Sehnen- und Gelenksschmerzen zwei Etappen bei Regen und „Gatsch“ bis Aquileia durchgekämpft.Der Besuch des grandiosen und besucherfreundlichen Museums hat sie für alle Strapazen entschädigt. Besonders die Statue des Kaiser Augustus eingehüllt in eine 10 m lange Toga … aus härtesten Marmor!Aufgrund der Wehwehchen haben sie die Poebene mit dem Zug durchquert und sind ab Forli wieder weitergegangen. Nach 5 anstrengende Etappen von Forli .. den Beginn des Franziskusweges erreicht. Die grandiose riesige Klosteranlage LA Verna auf 1100 m. Dort wurde vor 800 Jahren der Franziskanerorden gegründet.Die Altarbilder sind aus Keramik.Derzeit sind sie in der Toskana und folgen dem Fluß Tiber und dann geht es weiter nach Gubbio in Umbrien.
  10. Inzwischen sind sie bereits in Subiaco und nur mehr 100 km sind zu bewältigen! Anbei ein paar Fotos von den letzten Tagen:
  11. Am Montag, 3. Juni 2019 haben sie ihr Ziel erreicht:  Montecassino Rückblick auf 62 Tage am Benediktweg – zusammengestellt von Kurt Prieler persönlich!                                                                                                                         09.06.19, 19:17 BUONASERA 🏁      62 Tage.. ca. 1700  km.. davon ca. 1200 zu Fuß liegen hinter uns.  Mit vielen Höhen…. grossen und kleinen Wundern…die göttliche Führung wie am 800 km langen JAKOBSWEG vor 9 Jahren war auch hier spürbar. Die Probleme, die aufgetaucht sind waren keine Hindernisse…..sie waren Aufgaben und Prüfungen an denen wir weiter gereift sind!!  Der spirituell beeindruckende PILGERSEGEN den uns ABT AMBROS in Kremsmünster gegeben hat begleitete uns immer. Auch die freundliche Aufnahme im STIFT SANKT PAUL hat uns sehr bewegt. In Slowenien hat Reinhilds Fuß schon zu schmerzen begonnen….ich musste deshalb viele Etappen verändern und wir beschritten ab nun neue unbekannte Pfade in einer grandiosen menschenleeren Landschaft. In ITALIEN empfing uns Regen mit Überschwemmung .. deshalb durchquerten wir die PO EBENE mit dem Zug. Auf dem weiteren Weg waren wir überrascht von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der ITALIENER!!!  Die brauchten wir auch; den die meisten Unterkünfte waren geschlossen!!! Wir waren fast immer die Einzigen !!!  Auf dem ganzen Weg waren wir nie mit deutschsprachigen Pilgern unterwegs!!  Wir haben deswegen schon fast einen EINSAMKEITSKOLLER bekommen.   Ohne die Hilfe der Einheimischen hätten wir die wenigen offenen  Herbergen und Hotels nie gefunden.  Grosse Hilfe haben uns unsere Fahnen mit der aufgedruckten PILGERROUTE  (Danke Martin) gebracht. In jeder BAR immer ein grosses Hallo wenn wir erklärten PER PIEDI von Österreich zu kommen. Auch auf den Strassen  haben uns viele Leute deswegen angesprochen!!! Trotz der Strapazen waren wir immer gut drauf und hatten keine einzige Blase. Wo es ging haben wir auch in Klöstern übernachtet.. und mit den Mönchen sehr stimmungsvoll VESPER und LAUDES mitgefeiert…wir waren immer die Einzigen. Am Ziel unseres BENEDIKTWEGES trafen wir am MONTE CASSINO doch noch ein paar Pilger.               Jetzt haben am Meer ein paar Tage Urlaub gemacht und morgen geht’s frisch gestärkt mit dem Flieger zurück  in die Heimat.    DIESEN WEG SIND WIR GEGANGEN IN DEMUT UND AUS DANKBARKEIT WEIL ES UNS UND UNSERER FAMILIE SO GUT GEHT UND ES UNS NOCH GIBT! DENN DER HERR HAT UNS GUTES ERWIESEN✝ JA ER HAT UNSER LEBEN DEN TODE ENTRISSEN✝ UNSEREN AUGEN DEN TRÄNEN✝ UNSERER FÜSSEN DEM STRAUCHELN✝ UND SO GEHEN WIR UNSEREN WEG IM LAND DER  LEBENDEN✝ Amen