Pilger- bzw. Wanderwege ab ca. 300 km Weglänge gelten als Weitwanderwege. Bei „internationalen“ Wegprojekten, die sich über drei Staaten erstrecken, spricht man von Fernwanderwegen. Dies hat natürlich Einfluss auf die qualitative Markierung. Das „oberösterreichische“ Projekt BENEDIKT be-WEG-t OÖ ist in dieser allgemeinen Betrachtung ein Weitwanderprojekt.

 

Der Benedikt-Pilgeweg führt aber durch die Steiermark und Kärnten – Aussgangspunkt war das Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal – nach Slowenien und weiter nach Italien zur berühmten Benediktinerabtei von Montecassino. Im Gesamten betrachtet ist er daher ein Fernwanderweg. Auch nach Nordwesten führt er von Österreich vorerst nach Deutschland und soll im Endausbau bis nach Schottland zum Benediktinerkloster Pluscarden gehen.

Im Vergleich berühmter Pilgerwege (so gesehen Fernwanderwege wie Jakobsweg, Jerusalemweg etc.) hat sich der Verein BENEDIKT be-WEG-t entschlossen die Beschilderung/Markierung des Pilgerwegabschnittes Oberösterreich als sogenannten „Regionalwanderweg“ anzulegen. Wie bereits in Kärnten und Steiermark führt der Pilgerweg von einer Ortschaft zur nächsten Ortschaft, die Beschilderung endet bzw. beginnt daher nicht an den Ortsenden. Besonderes Augenmerk gilt daher der durchgängigen erforderlichen Beschilderung durch die großartigen Siedungsräume – wie Weiler, Landdörfer, Märkte und Städte.