Auch in diesem Jahr machte sich am Freitag, 22. Juli eine knapp 20köpfige Gruppe in den sanften Hügeln von Razbor hinter Slovenj Gradec wieder auf den (Benedikt-) Weg, um bei Vollmond zu pilgern.

In der Kirche von Pogorje, dem Hl. Ulrich geweiht, begrüßte uns Pfarrer P. Leopold Korat und erteilte uns den Pilgersegen. Nach einer kurzen Einkehr im Gasthof Rogina gleich beim ersten Anstieg überraschte die Gruppe ein kurzes Gewitter und ein Regenschauer. Beim ersten Bauern und beim großartigen Ausblick beim vlg. Fidej über die breite Landschaft war das Nass von oben schon wieder vorbei. Der markierte Benediktweg wurde auf diesem Abschnitt mittlerweile auch als “Zelena pot”, als “grüner Weg” ausgeschildert und mit Informationstafeln versehen. Leider blieb uns der Mond auf der weiteren Wanderung in die Nacht hinein verborgen. Die hell erleuchtete Kirche und das Hammergeläute war dann Ansporn auch für die etwas weniger geübten Pilgerinnen und Pilger auf den letzten zwei Kilometern. Nach ein paar Gedanken zur “nächtlichen Stunde” (aus Psalm 134) gab es im Gasthaus Pecolar wieder die berühmte und einzigartige Pilgersuppe sowie einen Apfelstrudel. Danilo Mirkac mit seiner Mutter und Schwester sorgten damit bestens für das Wohl der leicht erschöpften Pilgergruppe. Bei der Heimfahrt zeigte sich dann der Vollmond doch noch über der slowenischen Hügellandschaft.