Bad St. Leonhard nach Gräbern, 19. Juli 2019

Eine beschauliche Wanderung in die Nacht unternahmen 16 Pilger/innen beim schon traditionellen  Mondscheinpilgern des Vereins Benedikt be-Weg-t diesmal von Bad St. Leonhard nach Gräbern. Eine Wohlfühlrunde vertieft in viele liebe Gesprächen erlebte Regenbogen, Gemeinschaft, weite Ausblicke und die Stille des Gebets in der abendlich beleuchteten Wallfahrtskirche von Gräbern. Der aufgehende Mond ließ sich dann noch auf der Heimfahrt blicken.

Gestartet ist die Gruppe in der Kirche zur Hl. Kundigunde in Bad St. Leonhard, wo Maria Wright zu einem Gebet einlud und den Pilgersegen gab. Ein vielfacher Regenbogen überspannte gerade das obere Lavanttal, als die Gruppe aus der Kirche kam. Über verwinkelte Stadtwege und beschauliche Wiesen-, Feld- und Waldwege ging es hinauf zum Haselbauer und weiter zum Gehöft vlg. Lindner. Der gut markierte Weg führte uns weiter zum Preblauer Sauerbrunn, wo das ehemalige Gasthofgebäude renoviert wird. Dann ging es hinauf nach Prebl und unser Blick schweifte über reife Getreidefelder hinaus ins weite Lavanttal und bis zur Petzen. Sofern die Pilgerinnen und Pilger nicht in intensive persönliche Gespräche vertieft waren.

Melitta’s selbst gebackene Mürbteigtaschen in den Varianten Vanillecreme und Marmelade stärkten und verzückten die Teilnehmer/innen. Kräuterexpertin Gerti wartete ebenfalls eine Besonderheit auf: scharfe Mürbteigstangerl mit Käse, Brennesselkraut und Kernen sowie weitere würzige Zutaten. Die vier Männer langten intensiv zu, wohl ob der von Gerti versprochenen besonderen Wirkungen.

  

Nach zweieinhalb Stunden erreichten wir das Ziel bereits in der Nachtdämmerung: die von innen hell erstrahlende Gräberner Kirche mit dem Sarkophag zu Ehren des Sl. Wilhelm von der Sann und Gemahl der Hl. Hemma. Mit einem kurzen Gebet mit Gedanken von Anselm Grün, ausgewählt und vorgetragen von Maria, klang der entschleunigende Abend aus. Selbst-gemachtes Eis von den Deixelbergers und Getränke beim Gräberner Wirt erfrischten die Pilger/innen vor der Heimfahrt. Dort erlebten wir auch noch den aufgehenden Vollmond, in St. Paul beim Benediktkreuz.

Hannes Maier