Von Freitag, 23. Juli bis Sonntag, 25. Juli waren wieder einige Pilger*innen auf dem Benediktweg unterwegs.

Beinahe schon zur Tradition geworden ist das Mondscheinpilgern von Podgorje (nahe Slovenj Gradec) hinauf nach Razbor und der Kirche Sv. Danijel, zu welchen Vorstandsmitglied Hannes Maier einlud. Mit dem Pilgersegen von Pfarrer Kurath von Podgorje startete die Pilgergruppe ihre diesjährige Mondscheinpilgerwanderung. Bei besten Wetterbedingungen ging es stetig bergan und kurz nach 21 Uhr ging der Mond über der slowenischen Hügelkette auf und bescherte den Pilgern wunderschöne Fotomotive. Kurz nach 22 Uhr trafen sie bei der Kirche Sv. Danijel ein, wo sie schon der Mesner Danilo Mirkaz erwartete. Nach einer kurzen Abendandacht gab es noch eine köstliche Pilgersuppe und einen ofenwarmen  Apfel-Topfenstrudel, bevor die Pilger im alten Pfarrhaus, welches in den letzten Jahren zur  Pilgerherberge umgebaut wurde, ihr Nachtlager aufschlugen.

Am Samstagmorgen erfolgte der Aufbruch nach einem köstlichen Frühstück und einer Morgenandacht unter Glockengeläute wieder zurück ins Tal. Bei perfekten sommerlichen Wanderwetter führte der Benediktweg zurück nach Podgorje und Slovenj Gradec. Dort stand nach dem Mittagessen die Besichtigung der Kirchen am Programm, bevor es mit dem Auto weiter nach Dravograd ging.

Bei der Kirche Sv. Janeza ging die Pilgerwanderung weiter über Vič und die Staatsgrenze zur Jakobskapelle bei Rabenstein. Anlässlich des Gedenktags des Apostels Jakobus wurde dort ein Festgottesdienst gefeiert, zelebriert von Pfarrer Bhasker Reddimasu und musikalisch gestaltet vom Männerchor Lavamünd. Bei der anschließenden Agape gaben die Männer noch einige Zugaben und brillierten mit Kärntner Liedern.  Die Pilger machten sich nach einiger Zeit wieder auf den Weg bis zur Unterkunft in Lavamünd.

Der Sonntag begann mit einer Morgenandacht in der Pfarrkirche Lavamünd und führte die Pilger durch den Ort bis zum Sportplatz und der Seearena und weiter den Nussberg hinaus zur Waldeggerkapelle, von dort zum Rottensteinerkreuz und über den Lavanttaler Höhenweg zurück nach St. Paul. Dort wurden sie von P. Nikolaus Reiter OSB mit Glockengeläute empfangen und begleitete die Pilgergruppe in die Stiftskirche, wobei  die 83-jährige Frieda Maier voll Stolz mit dem  Pilgerkreuz  voranging. Nach einer kurzen Schlussandacht und dem Stempeln der Pilgerpässe endete die diesjährige Mondscheinpilgerwanderung  mit einem gemeinsamen Mittagessen in heiterer  Atmosphäre.