Vor nunmehr 14 Jahren wurde von der Pfarre Lavamünd der Brauch, der bereits aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg dokumentiert ist, nach Sveti Kriż – Heiligkreuz (nahe Dravograd) zu pilgern, wieder aufgenommen. Im Sinne der Völkerverbindung und einer europäischen Gemeinschaft beteiligen sich seit nunmehr vier Jahren auch Mitglieder des Vereins “Benedikt be-WEG-t” daran. In diesem Jahr trafen sich Gleichgesinnte am Samstag, 8. Oktober in der Marktkirche Lavamünd. Nach der Begrüßung und einer Kurzandacht, gestaltet von Mag. Stefan Sander und seiner Frau Andrea, traten die Pilger ihre Wanderschaft an. Nach der Überquerung der Drau ging es hinauf nach Bach-Leifling und weiter zur Grenze bei Libelice. Vor dem alten Pfarrhaus, in dem ein Heimatmuseum, unter anderem mit einer alten Rauchkuchl und einer Schulklasse; untergebracht ist, wurden sie schon von Pfarrer Franček Kraner und Pfarrangehörigen, welche wie jedes Jahr Tee und Gebäck vorbereitet hatten, erwartet. Diesmal war auch das in einem Nebengebäude eingerichtete Bauernmuseum geöffnet und viele bäuerliche Geräte aus alter Zeit konnten bestaunt werden. Weiter ging die Wanderung nach der Besichtigung des ältesten Karner Sloweniens und einer Kurzandacht in der Kirche von Libelice nach Crneče, wo eine köstliche Pilgersuppe, zubereitet von Anna Loinig, die Teilnehmer erwartete.  Körperlich und geistig gut gestärkt bereitete der anschließende Aufstieg nach Sveti Kriz keine Probleme.

Vor der Kirche warteten Pfarradministrator GR Miklos Santha und mit dem Auto angereiste Pfarrangehörige auf das Eintreffen der Pilger. Mit einem Gottesdienst zelebriert von GR. Santha u. Pfarrer Kraner, musikalisch gestaltet von Franz Wölfl, endete diese Pilgerwanderung mit einer Agape im Pfarrhof.