Ehrung des Weitpilgers Erwin Stückler
Eine besondere Ehre wurde vor einigen Tagen Erwin Stückler zuteil. Der St. Stefaner „erpilgerte“ sich eine besondere Urkunde: Der 68-Jährige sammelte nämlich die erforderliche Anzahl an „Meilensteinen“, Pilgerstempel von besonders bedeutenden Wallfahrts- und Kulturstätten entlang des europäischen Pilgerwegs „Romea Strata“ und erhielt dafür die Auszeichnung des Bischofs von Kärnten, Dr. Josef Marketz sowie von Christa Englinger, Vizepräsidentin der Europäischen Vereinigung der Romea Strata (AERS). Das „Testimonium“ wurde ihm anlässlich eines Meetings der österreichischen Mitglieder im Benediktinerstift St. Lambrecht von Christa Englinger und dem Österreichkoordinator Hannes Maier persönlich überreicht.

Ein Pilger
Erwin Stückler ist als Pilger ein aktives Mitglied beim „Verein Benedikt be-WEG-t“. Der Verein selbst ist Gründungsmitglied der AERS. Der Pensionist war mit einer Gruppe bereits 2021 in der Steiermark, 2022 von Aquileia nach Padua, 2023 entlang des Tagliamento und 2024 in Polen von Tschentstochau nach Krakau jeweils auf Teilstücken der Romea Strata unterwegs. 2025 sammelte er mehr als die notwendigen sechs „Sticker“, besondere goldene Pilgerstempel für besondere kulturelle und heilige Orte, die 2025 zu „Meilensteinen“ ausgewählt wurden. Es sind dies Mariazell, die Abtei Seckau, das Stift St. Lambrecht in der Steiermark, Gurk mit der Heiligen Hemma, Maria Saal, Maria Gail in Kärnten und über die Grenze der berühmte Wallfahrtsort Monte Lussari. Stückler „erpilgerte“ sich somit hunderte Kilometer und ist zudem häufig als Vorbeter des Rosenkranzes im Einsatz.
