Restart – 2. Teil ab Norcia nach Montecassino …
Restart meiner Pilgerwanderung in Norcia
Die Anreise mit dem italienischen Nachtzug und fünf mal umsteigen über Spoleto erfolgte klaglos. Alles beim alten wie vor elf Jahren, als ich das erste Mal in Norcia war, eigentlich ein Gourmet- und Touristenort, dass sie dem Hl. Benedikt und den regionalen Produkten verdankt. Das Erdbeben hat auch nach 11 Jahren seine Spuren hinterlassen, viele Baustellen, die meisten Kirchen sind und bleiben Ruinen.
Der Besuch des „Klosters di San Benedetto in Monte“ war ein großes Erlebnis. Ich traf Abt Bruder Benedict Navikoff mit seinem Sekretär, Bruder Placid, und führte mit ihnen ein sehr nettes Gespräch. Dabei präsentierte ich ihnen unser Projekt für das 1.500-Jahr Jubiläum der Benediktiner 2029. Der Abt war sehr angetan und sagte seine promotende Unterstützung zu.
Die hochheilige Konventmesse , die ich anschließend besuchte, sollte man nicht versäumen. Umrahmt von gregorianischen Gesängen, Orgelspiel und umfangreichen Zeremonien, gelesen und gesungen in lateinischer Sprache zeugt von der tiefen Gläubigkeit der Mönchgemeinschaft. Das „ORA“ der Benediktregel hat hier bei den 14 durchwegs noch sehr jungen Mönchen eine ganz zentrale Bedeutung.
(Anmerkung: Fotografieren in der Kirche ist nicht gestattet.)
Nachmittags erkundete ich noch einen Verbindungspfad zwischen dem Franziskusweg und Norcia (Start des Cammino di San Benedetto). Die alte, gut 50 km lange Eisenbahnlinie wäre eine gute Möglichkeit. Allerdings, so nach Gesprächen mit den ‚Amici‘ in Norcia und deren Bekannten sind Teilabschnitte noch in der Bauphase und deshalb nicht durchgehend begehbar.
Hannes Maier, 10. Oktober 2026










