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Benedikt bewegt

Mitarbeiterinnen der Lavanttalklinik unterwegs am Benedikt-Pilgerweg

Mitarbeiterinnen der Lavanttalklinik unterwegs am Benedikt-Pilgerweg in Slowenien

15 aktive bzw. pensionierte Mitarbeiterinnen der Lavanttalklinik machten sich, geführt von Eva-Maria Kölbl-Perner von der Krankenhausseelsorge auf, um 2 Tage lang am Benedikt-Pilgerweg in Slowenien unterwegs zu sein.

Von einem Kleinbus wurde die Gruppe am 24. Sep. 2026 um 07:00 vor dem Krankenhaus abgeholt, und nach Brezje gebracht. Nach der Busfahrt wollten die Pilgerinnen zunächst ihre Glieder strecken und gehen, also machte man sich bei fast perfektem Wetter, sogleich auf den Weg nach Kamnik, das mit dem Versprechen auf einen Kaffee und einer Andacht in der Jakobskirche lockte.

Nachdem schon einige Kilometer gegangen waren, als man Kamnik erreichte, wurde zum Kaffee auch gleich die erste mitgebrachte Jause verzehrt. Nach der Andacht waren dann auch die Seelen gestärkt und der Weg nach Vodice wurde frischen Mutes in Angriff genommen, wobei nicht nur die Benenedikt-Markierungen den Weg wiesen, sondern vor allem die Jakobsmuscheln.  In Vodice wurde die Wartezeit auf den Bus, der uns nach Zbilje in die Unterkunft bringen sollte – das Kloster in Repnje hatte leider keine Kapazitäten frei – mit dem Verkosten des ausgezeichneten Eises in einer kleinen Bäckerei vertrieben.

In Zbilje warteten zwei weitere Pilgerinnen auf uns, die die erste Etappe nicht mitgehen haben können. Gemeinsam wurde der Abend in einer Gostilna am Stausee genossen, in der vom reichlich kredenzten Essen Jause für den nächsten Tag einpackt werden konnte.  Mit einer kurzen Andacht am See, bei der man den Tag nochmal Revue passieren ließ, klang der erste Tag aus.

Der Start in den zweiten Tag wurde vom Busfahrplan zurück nach Vocice diktiert, von wo aus direkt nach Repnje gepilgert wurde. In der wunderschönen Kapelle des Klosters von Repnje wurde eine Andacht gehalten, und dann schweigend durch einen märchenhaft schönen Laubwald bis zur Ruine Stari Grad Smlednik gewandert um die Impulse der Andacht nachhallen zu lassen.

Auf der Ruine wurde bei einem phänomenalen Ausblick ins Umland mit dem vom Vortag übriggebliebenen Essen und am Morgen eingekauften Gebäck ein Picknick veranstaltet, welches für den Weg bis Zbilje ausreichend stärkte, wo dann am Stausee eine weitere Rast eingelegt wurde – an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Betriebsrat der Lavanttalklinik für die Einladung auf Kaffee und Eis! Es wurde auch und beraten und beschlossen, dass drei Pilgerinnen wegen körperlicher Beschwerden mit dem in Zbilje geparkten Auto der beiden Nachgekommenen voraus nach Skofja Loka fahren werden. So sich das Nachkommen der zwei Kolleginnen fast als Fügung erwiesen!

Der weitere Weg nach Skofja Loka gestaltete sich abwechslungsreich mit Strecken auf Feldwegen, kurzen Waldstücken, aber auch Querungen von viel befahrenen Straßen. Trotzdem wurde dem Ende dieser Tagesetappe freudig entgegen geschaut, denn man hatte viel Gutes von Skofja Loka gehört und ein Platz in einer Pizzeria war auch reserviert – und die Vorfreude war in beiden Aspekten gerechtfertigt!

Bevor am dritten Tag die Heimreise angetreten wurde, wurde der hübsche Stadtkern von Skofja Loka im Rahmen einer interessanten Stadtführung erkundet, und danach in der Kirche des Kapuzinerklosters, die sehr an die Rektoratskirche Maria Himmelfahrt in Wolfsberg erinnert, von Pater Marian auf Slowenisch ein Pilgersegen gespendet; der Benediktweg ist eben (sprach-)grenzüberschreitend!

Barbara Schranz, 11. Okt. 2026

 

 

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