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Benedikt bewegt

„Pilger der Hoffnung – Be-GEIST-erung“ Eröffnungspilgern in Oberösterreich

Pilgersaisoneröffnung in Oberösterreich 2026

Es gibt Tage, da öffnet Gott seinen Malkasten, schaltet ein besonderes Licht in seinem Atelier ein und malt Bilder in seine Welt, die einem das Herz hüpfen und den Atem stocken lassen. Und genau so ein Tag wurde uns beim heurigen Pilgerauftakt in Oberösterreich am 25. April 2026 unter dem Motto „PILGER DER HOFFNUNG– BE-GEIST-ERUNG“ geschenkt. Die Farben der Landschaft, die ein Leuchten in uns allen auslösten, die angenehmen Temperaturen, welche seelentief gewärmt haben und die herzlichen Begegnungen, die lange noch in Dankbarkeit nachhallen, ja, das alles hat aus dem ursprünglichen Funken ein Feuer der Begeisterung ausgelöst.

Die Wegstrecke, welche durch den Verein BENEDIKT be-WEG-t Oberösterreich erdacht wurde, verlief entlang von bezaubernden Etappen des Benedikt-Pilgerrundwegs Traunviertel, von der Stadtpfarrkirche in Bad Hall über die Pfarrkirche der Marktgemeinde Sierning zum Zielpunkt, der Wallfahrtskirche Maria Laah.

Die spirituelle Führung übernahm dabei Sr. Veronika Binder vom Kloster Steinerkirchen, welche durch ihre biblischen Gedanken, der gesanglichen Liederauswahl und der Zitierung unterschiedlicher Textpassagen dem gesamten Pilgerauftakt einen zutiefst persönlichen und feierlichen Rahmen verlieh. Ein gemeinsames Gehen, Staunen, Beten und Wachsen – das konnte durch alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen erfahren werden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass bei diesem Pilgerauftakt am Morgen fünfzehn einzelne Pilger und Pilgerinnen in Bad Hall aufgebrochen sind, aber eine gemeinsame Gruppe in Maria Laah angekommen ist.

Ein WERTvoller Tag, welcher die Stationen in farbiges Leuchten und in eine tiefe Wahrnehmung tauchte. Dies konnte bereits kurz nach Bad Hall an dem Waldkreuz – der so bezeichneten „Waldandacht“ durch die Teilnehmer erfahren werden. Beim andächtigen Innehalten, den philosophischen Gedanken von Sr. Veronika lauschend, begleitet vom Vogelgezwitscher und dem Gurgeln des vorbeifliesenden Baches, wurde zum ersten Mal das große Geschenk dieses Tages spürbar. Obwohl die Strecke schon aufgrund der Länge von mehr als vierundzwanzig Kilometer als anspruchsvoll anzusehen war, wurde einhellig bestätigt, dass das Pilgern an diesem Tage eine Leichtigkeit innehatte, die zutiefst erfüllend war, aber auch als „chillig“ bezeichnet wurde.

Ein besonders schöner Empfang wurde uns in der Pfarrkirche in Sierning bereitet. Schon am Kirchenportal wurden wir mit offenen Türen und Armen durch Pfarrer Karl Sperker, begrüßt. Im neu gestalteten Sakristeibereich der Pfarrkirche, zu welchem wir auch die spannenden Hintergrunds- und Entstehungsgeschichten erfahren durften, wurde uns der Pilgersegen gespendet. Bei dieser kleinen Feier, welche gemeinsam durch Sr. Veronika und Pfarrer Karl Sperker gestaltet wurde, bekamen die Pilger:innen die Möglichkeit, das Taufversprechen zu erneuern und als Erinnerung dazu, je ein Fläschchen vom Osterwasser mit zu nehmen. Ein ganz herzlicher Dank an Herrn Pfarrer Karl Sperker für diese große Geste.

Eine entspannende, stärkende und verdiente Pause wurde im direkt neben der Pfarrkirche liegenden Schlosscafé genossen. Äußerst nett und sehr bemüht umsorgt wurden wir dabei vom Team des Schlosscafés, welches unter der Führung von Michi Höher steht. Bei Speis und Trank konnte neue Energie getankt und vortreffliches Labsal erfahren werden.

Der Nachmittag stand im Fortgang nach Maria Laah, stets begleitet vom Weitblick des Traunviertels, mit einem 360° Rundumblick vom Mühlviertel über die Voralpen zum Ötscher, über die schneebedecken Gipfel des Toten Gebirges bis zum Traunstein und zurück.

Kurz vor dem Wallfahrtsort Maria Laah, waren wir noch eingeladen, die neu renovierte Kapelle im Schloss Losensteinleiten zu besuchen. Dieses Gebäude wird gerade vom neuen Schlossherren mit großem Bemühen und Engagement wieder zu neuem Leben erweckt. Nach dem Gang über die Baustelle „Schloss“ wirkte die bereits fertiggestellte Schlosskapelle atemberaubend. Nach kurzem Innehalten und Staunen konnten wir die Akustik der Kapelle durch einen angestimmten Kanon testen – phantastisch. Vergelt’s Gott für dieses Erlebnis!

Beim Eintreffen in Maria Laah wurde die Pilgergruppe bereits mit Glockengeläut und einer herzlichen Begrüßung durch Maria Ackerl von der Pfarrgemeinde Wolfern empfangen. Sie war es auch, die uns den Abschluss im Pfarrsaal von Maria Laah bei kühlem Trank und herzhaften Pilgerbrezen sowie Mehlspeisen und Kaffee ermöglicht hat. Dieses Zusammensitzen nebst Gedankenaustausch und dem Rückblick auf das gemeinsam an diesen besonderen Tag Erlebte bildete den krönenden Abschluss des Pilgerauftaktes 2026. Ja, auch beim Pilgern darf es mal lustig zu gehen!

Wir bedanken uns bei allen, welchen zu dem heurigen Pilgerauftakt in Oberösterreich so positiv beigetragen haben.

Es war so schön, Euch alle getroffen zu haben und gemeinsam auf dem Benedikt Pilgerweg unterwegs gewesen zu sein. Im gemeinsamen gehen, reden und beten sind wir Euch allen persönlich be-„GEH“-gnet und freuen uns darauf, wenn wir Euch, spätestens zum Pilgerauftakt im nächsten Jahre, wieder sehen werden.

 

„Begeisterung ist das Leuchten in Deinen Augen, der Schwung Deines Schrittes, der Griff Deiner Hand, die unwiderstehliche Willenskraft und Energie zur Ausführung Deiner Ideen“ (unbekannt)

Ager Stefan

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