Pilger aus Litauen am Benedikt_Pilgerweg
IMG_9863Marius Minkevicius und Jolanta Kručkauskaité sind wohl die ersten Pilger auf unserem Benedikt-Pilgerweg, die aus einem baltischen Land kommen. Beide sind erfahrene Pilger/in, sind viele Pilgerwege in Europa bereits gegangen. Sie sind auch in ihrer Heimat maßgeblich in der Gründung und Entwicklung des Camino Lituana engagiert, wo das Pilgern keine Tradition hat und neu aufgebaut wurde. Ebenso gestalten sie den Europäischen Pilgerweg Romea Strata in ihrem Land entscheidend mit.
Jolanta und Marius starteten in den Bergen, in Spital am Phyrn, und pilgerten sechs Etappen nach Norden bis Kremsmünster. Nach der langen Etappe bei Klaus nahmen sie auch abschnittsweise den Zug. Die beiden Klöster, Schlierbach und Kremsmünster nämlich, hatten es ihnen angetan, mehr Zeit in diesen zu verbringen und hier das spirituelle Leben der Mönche kennenzulernen und die durch viele Kulturepochen geprägten Bauten und gesammelten Kunstschätze zu bewundern.
Beeindruckt waren sie auch vom lebendigen Landleben, dem guten Zusammenspiel von Stadt und Land, von der herrlich gepflegten Kulturlandschaft und dem guten, regionalen Essen. Sie sahen, wie Kühe im Grasland weideten, die Milch zur Käserei im Kloster Schlierbach gebracht wird und es dann im Klosterladen den Käse zum Kaufen gibt. Da weiß man, dass man wirklich ein regionales Produkt bekommt.
Für beide war es eine der schönsten, harmonischsten Pilgerwanderungen „ever“ und wo sie Österreich so richtig kennen lernten und genossen.
Zum Abschluss besuchte Obmann Hannes Maier die beiden in Kremsmünster und überreichte ihnen verdientermaßen das Benediktkreuz. Darüber freuten sie sich sehr. Nach einem intensiven Gedankenaustausch und einen Besuchstag in Linz traten Jolanta und Marius die Heimreise an.
Hannes Maier, 2. Oktober 2026
























