Pilgerauftakt im Lavanttal
Seit vielen Jahren ist vom Verein „Benedikt be-WEG-t“ zu einer liebgewonnenen Tradition geworden, am Dienstag der Karwoche die Pilgersaison mit einer gemeinsamen Wanderung zu eröffnen. So versammelten sich auch heuer wieder am Morgen des 31. März insgesamt 28 Pilgerinnen und Pilger in der Stiftskirche St. Paul, bereit, sich miteinander auf den Weg zu machen.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch Stiftspfarrer P. Thomas Petutschnig OSB wurden die Teilnehmenden mit Gedanken zum Tagesevangelium sowie seinem Segen ausgesandt.
Bei strahlendem Sonnenschein und noch frischer Morgenluft führte der Weg zunächst den Stiftshügel hinunter und auf der gegenüberliegenden Seite wieder hinauf Richtung Josefsberg. Schon bald stellte sich der vertraute Pilgerrhythmus ein. Beim Wegmarterl der Familie Ebner vulgo Hudl wurde eine erste kurze Rast eingelegt – Zeit zum Durchatmen und für einen besinnlichen Impuls.
Gestärkt ging es weiter auf dem Mariazellerweg Richtung Lavamünd. Unterwegs luden das Birnerkreuz und das Rottensteinerkreuz zu kurzen Andachten ein, die von Mitpilgernden gestaltet und von Hans Kopp einfühlsam musikalisch begleitet wurden.
Nach etwa zwei Stunden bei inzwischen aufkommenden Wolken und böigen Wind eröffnete sich beim Näherkommen zur kürzlich restaurierten Waldegger Kapelle erstmals der Blick auf das Ziel: Lavamünd. Ein weiterer geistlicher Impuls, vorgetragen vom Obmann Hannes Maier, gab neue Gedanken mit auf den Weg. Die letzte Etappe führte schließlich bergab dem Ziel entgegen.
In der Marktkirche Lavamünd angekommen, wurden die Pilgerinnen und Pilger bereits erwartet: Mesnerin Irmgard Strutz empfing sie mit dem Kreuz, Pfarrer Bhasker Reddimasu mit Weihwasser. Eine abschließende Andacht mit feierlichem Schlusssegen rundete die gemeinsame Pilgerwanderung stimmungsvoll ab.
Zum gemütlichen Ausklang wartete im „S’Krügerl“ von Bettina Strutz-Gallant eine köstliche Pilgersuppe auf die Gruppe – eine wohlverdiente Stärkung nach dem gemeinsamen Unterwegssein. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit trat man anschließend die Heimreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln an.




















