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Benedikt bewegt

Generalversammlung ROMEA STRATA in Krakau

Die alljährliche Generalversammlung der “Associazone Europea Romea Strata” (AERS)  – unser Verein „Benedikt be-WEG-t“ ist Mitglied seit der Gründung 2019 – fand erstmals in Krakau statt. Unser Obmann vertrat dabei unsere Interessen und konnte das vorjährige Doppel-Event der Pilgerwanderung auf die Hochalm zur Kirche “Maria Schnee” und das Konzert in der Stiftskirche Seckau mittels eines Videos präsentieren. Diese Veranstaltung gilt als eines der “Best Practise-Beispiele” auf dem gesamten europäischen Pilgerweg von Talinn nach Rom.

Besondere Bewunderung fand die mehrfachen Auftritte des eigens für diese Veranstaltung gegründeten Musik-Ensembles “Cantores Romeae Stratae”. Gelobt wurde der Impact mit der Information und dem Bewusstmachens des Pilgerweges in der breiten Bevölkerung. In Seckau kreuzen sich die beiden Pilgerwege, der Benedikt-Pilgerweg mit der Romea Strata. Ein Teilstück verläuft auf der gleichen Strecke. Angela Pichler und Gabi Fandl, unseren Vorstandsmitgliedern gilt der Dank für die hervorragende Organisation dieser beispielgebenden Veranstaltung.

Die Generalversammlung konnte insgesamt vier neue Mitglieder willkommen heißen, drei aus Österreich, die Stifte Heiligenkreuz und Lilienfeld und die Marktgemeinde Maria Saal, die nach Werbung der österreichischen Vorstandsmitglieder, Christa Englinger und Hannes Maier der AERS erst kürzlich beitraten.

In Krakau wurde die weitere strategische Ausrichtung der Romea Strata nach ihrer Auszeichnung als Europäische Kulturstraße durch den Europarat intensiv beraten. Interkultureller Dialog, Stärkung der Gemeinschaft, die Einbeziehung der Jugend, Stärkung der nachhaltigen Entwicklung und Friede wurden priorisiert. In mehreren folgenden Workshops wurden dazu neue Ideen und erste Projekte diskutiert. Unser Obmann und Österreich-Koordinator griff eine Aktion von Lettland auf. Alljährlich werden dort PilgerInnen eingeladen, einen örtlichen Christbaum Anfang Dezember mit ihren Mitbringseln zu schmücken und somit auch außerhalb der Pilgersaison auf den Pilgerweg hinzuweisen.

Zum Thema Gastfreunschaft – gemäß Regel 53 des Hl. Benedikt ein essentieller Bestandteil nicht nur jeder Benediktiner-Gemeinschaft sondern auch für jede Pilgerin und jeden Pilger – hatte Hannes Maier eine erste Übersicht über die Situation in den sieben Ländern der Romea Strata vorbereitet. Art und Kosten der Unterkünfte, die Information darüber und vor allem die persönliche Betreuung ist naturgemäß sehr unterschiedlich. In den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen gibt es viele Gemeinschaftshäuser und teilweise eine sehr intensive persönliche Betreuung. Die Preise sind dort auch deutlich niedriger. Geht es dem Süden zu, nach Österreich und Italien, wird es teurer, insbesondere in touristischen Hotspots und hier herrschen die üblichen Unterkünfte wie Hotels und B&Bs vor.

Die intensiven 2-tägigen Beratungen wurden durch eine Führung durch das moderne und in seinen Dimensionen beeindruckende “Johannes-Paul-II-Zentrum” aufgelockert. In einer Kapelle der Unterkirche befindet sich die  Blutreliquie des berühmten polnischen Papstes. Das Museum zeigt alle seine Lebensstationen mit persönlichen Gegenständen. Ebenso konnten die Teilnehmer einen Stadtrundgang machen und die ebenso beeindruckenden Sehenswürdigkeiten der Altstadt von Krakau erleben.

Hannes Maier, 19. Mai 2026

 

 

 

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