Vorstandssitzung in Gornji Grad
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, kulturelle Begegnungen und gemeinsame Zukunftspläne standen im Mittelpunkt des diesjährigen Vorstandstreffens der beiden Vereine „Benedikt be-WEG-t“ in Slowenien.
Seit einigen Jahren treffen sich die Vorstandsmitglieder der beiden Vereine St. Paul und Oberösterreich regelmäßig, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten für das kommende Jahr zu planen. Heuer führte das Treffen neun engagierte Frauen und Männer aus Oberösterreich, der Steiermark und Kärnten in den slowenischen Etappenort Gornji Grad.
Am Freitagnachmittag wurden die Gäste von Vorstandsmitglied Sara Bastl herzlich empfangen. Nach einer kleinen Stärkung stand zunächst ein abwechslungsreiches kulturelles Programm auf dem Plan. Bei einer Führung durch den imposanten Dom von Gornji Grad erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über die Geschichte des Ortes und bewunderten unter anderem die eindrucksvollen Seitenaltarbilder des berühmten Barockmalers „Kremser Schmidt“.
Anschließend führte der Weg zur Kirche von Radmirje, wo kostbare Messgewänder aus der Zeit Maria Theresias aufbewahrt werden. Besonderes Interesse weckte auch der außergewöhnliche Fünf-Frauen-Altar mit den Heiligen Barbara, Margareta, Katharina, Luzia und Apollonia.
Den spirituellen Abschluss des Tages bildete die Mitfeier der Abendmesse in der der hl. Elisabeth geweihten Kirche von Ljubno. Besonders beeindruckte dort das künstlerisch gestaltete Kreuz im Eingangsbereich.
Im Sporthotel Prodnik klang der erste Tag bei einem vorzüglich zubereiteten Abendessen und anregenden Gesprächen in gemütlicher Atmosphäre aus.
Gemeinsame Pläne für die Zukunft
Der Samstag stand ganz im Zeichen der Vorstandssitzung. Auch Dechant und Ortspfarrer Ivan Hrastnik ließ es sich nicht nehmen, die Teilnehmer persönlich zu begrüßen und seine weitere Unterstützung für den Benediktweg zuzusichern.
Ein erfreulicher Meilenstein ist die bevorstehende Veröffentlichung eines erstmals in slowenischer Sprache aufgelegten Folders über den Benediktweg. Dieser soll in den kommenden Wochen in allen elf slowenischen Gemeinden entlang des Pilgerweges erhältlich sein und damit den Bekanntheitsgrad des Weges weiter stärken.
Während der rund dreistündigen Sitzung wurden neben den Vorhaben für das kommende Jahr auch bereits erste Ideen für das Benedikt-Jubiläumsjahr 2029 besprochen.
Mit einem gemeinsamen Mittagessen im nahegelegenen Gasthof Joško fand das zweitägige Treffen einen gemütlichen Ausklang.
Ein besonders herzliches Dankeschön galt Sara Bastl für die ausgezeichnete Organisation, ihre Gastfreundschaft und ihren unermüdlichen Einsatz für den Benediktweg.
Mit vielen neuen Eindrücken, wertvollen Begegnungen und gemeinsamen Zukunftsplänen traten die Vorstandsmitglieder schließlich die Heimreise an. Einmal mehr zeigte sich, dass der Benediktweg nicht nur Orte und Länder, sondern vor allem auch Menschen miteinander verbindet.


















