Radpilgertour auf Romea Strata und Benedikt-Pilgerweg
15 Kärntnerinnen und Kärntner trafen am Freitagvormittag, dem 12. Juni 2026, – aufgeteilt auf drei Züge der ÖBB – in Wiener Neustadt ein, um gemeinsam über den Semmering nach Langenwang (bei Krieglach), weiter nach Seckau und schließlich zurück nach St. Paul zu radeln. Verstärkt wurde die Gruppe durch eine begeisterte Benedikt-Pilgerin aus dem Burgenland.
Nach einem Segensgebet von WGD-Leiterin und Obmann-Stellvertreterin Maria Wright machten sich die Pilgerinnen und Pilger – mit Josef Weinberger an der Spitze – frohgemut auf den Weg. Entlang des Schwarzatalradwegs ging es hinauf über Gloggnitz bis nach Maria Schutz. Dort wurde eine Mittagsrast eingelegt, und nach dem Besuch der berühmten Wallfahrtskirche führte die Route nach dem letzten Anstieg zur Semmeringhöhe hinunter ins Mürztal. Nach 94 Kilometern erreichten die Teilnehmenden in Langenwang ihre Unterkunft im Gästedorf Waldheimat.
Gut ausgeruht wollte man am nächsten Tag zeitig weiterziehen. Leider spielte das Wetter zunächst nicht mit: Erst nach einer Stunde Wartezeit konnte die Fahrt bei Regen in Richtung Bruck an der Mur fortgesetzt werden. Pünktlich zur Mittagsrast klarte der Himmel auf, sodass diese am Hauptplatz bei angenehmem Sonnenschein genossen werden konnte. Anschließend führte die Strecke über Leoben – mit einer Kaffeepause – weiter nach St. Michael und St. Lorenzen im Mürztal. Nach rund 96 Kilometern stand die letzte Herausforderung des Tages bevor: der Anstieg nach Seckau. Müde, aber gut gelaunt erreichten alle ihr Ziel.
Nach einer kurzen Erfrischungspause im JUVA wurden die Pilgerinnen und Pilger von Bruder Martin von der Abtei Seckau sowie von Gabriele Fandl, einer der „Amici“, herzlich begrüßt, bevor die Gruppe das feierliche Abendlob mitfeiern durften. Danach blieb noch Zeit für eine Besichtigung der Abteikirche, ehe der Tag bei einem gemeinsamen Abendessen gemütlich ausklang.
Am Sonntagmorgen hieß es erneut, die Räder zu besteigen. Nach einem ausgiebigen Frühstück – bei dem es sogar „Obst to go“ gab – führte der Weg zunächst zurück ins Kloster. Dort erhielten die Pilgerinnen und Pilger von Pater Seraphin nach einer kurzen Andacht den Pilgersegen, bevor die Gruppe in Richtung Spielberg aufbrach.
Über Zeltweg ging es zur Wallfahrtskirche Maria Buch, wo eine kurze Andacht gefeiert wurde. Weiter führte die Strecke über Eppenstein bis nach Obdach, wo diesmal eine etwas längere Mittagsrast eingelegt wurde. Vom Obdacher Sattel aus folgte die Route schließlich der Lavant entlang bis nach St. Paul.
Nach insgesamt 92 Kilometern fand der Abschluss – aufgrund der Gefahr eines erneuten Gewitters – am neuen Bahnhof statt. Maria Wright dankte allen Teilnehmenden für die gute Gemeinschaft und überreichte als Anerkennung eine Urkunde mit einem Segensgebet.
Die drei Tage waren geprägt von sportlicher Herausforderung, spirituellen Impulsen und einem starken Gemeinschaftserlebnis.































